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Droht nun eine Verstaatlichung der Schulwege?



Der Fachverband "Fussverkehr Schweiz" will die Sicherheit auf Schulwegen verbessern. Soweit, sogut. Dieses Ziel tönt ja durchaus vernünftig.

Die Forderung hat es aber in sich: "Fussverkehr Schweiz" möchte nämlich den Schulweg verstaaatlichen. Während heute die Eltern die Verantwortung tragen für den Schulweg ihrer Kinder, soll zukünftig Vater Staat einspringen und für die Sicherheit sorgen. 

Genau, lieber Verband "Fussverkehr Schweiz". Übergeben wir unsere Kinder doch vollständig in die Verantwortung des Staates. Konsequenterweise müssten dann aber auch Hausaufgaben und gesundes Essen verstaatlicht werden. Die Eltern wären all Ihre Sorgen los.

Im Ernst: Ein gewisses Mass an Selbstverantwortung ist nicht zu viel verlangt, findet ein Bürger, der diese Geschichte für den Gaht's-No!-Priis vorgeschlagen hat. Der Staat muss nicht in sämtliche Lebensbereiche eingreifen - er traut das unseren Bürgerinnen und Bürgern auch alleine zu.

Die vollständige Geschichte gibt es in der Solothurner-Zeitung vom 16. Juni zu lesen.

 

Kategorie: Verkehr
Datum: 16.06.2014